Projekt: Adient – hochwertiges Acrylschild für Produktpräsentation

Eine Lösung, die exakt passt, gut aussieht und flexibel ist.

Adient präsentiert Sitze in hochwertigen Setups – dort, wo Produkte nicht nur gut aussehen, sondern verstanden werden sollen. Auf aufwändigen Sockeln werden Funktionen und Mechaniken gezeigt, oft inklusive technischer Rafinessen. Und weil bei solchen Präsentationen die Fakten sitzen müssen, braucht es eine Beschilderung, die genauso wirkt wie der Rest: edel, technisch stimmig, präzise.

Genau dafür haben wir die sog. Plexis entwickelt: Acrylschilder, die sich in Material und Anmutung nahtlos in die Präsentation integrieren – und gleichzeitig flexibel bleiben, wenn sich die gezeigten Sitze ändern.

Acrylschilder - Kunde Adient
Acrylschilder - Kunde Adient
Adient-Logo auf dunkelblauem Grund

Der Knackpunkt Anforderungen an die Markenkommunikation im Bereich Industrie

Die Anforderungen klangen zunächst simpel – in der Realität waren sie knifflig:

  • Edle Anmutung: kein „Schild“, sondern ein Teil des Präsentationsobjekts.
  • Technisch kompatibel: passend zu den Sockeln, nicht wie nachträglich angeflanscht.
  • Tauschbar: Sockel bleibt, Sitz wechselt – das Schild muss mitwechseln.

Dazu kamen zwei harte Rahmenbedingungen:

  • Die Sockelkante ist gebogen. Ein flaches Acrylschild wirkt dort sofort falsch.
  • Die Sockel sind aufwändig lackiert. Aufkleben ist tabu – weil es beim Tausch Spuren hinterlässt und den Sockel beschädigen kann.

Kurz: Gesucht war eine Lösung, die exakt passt, hochwertig aussieht und im Alltag schnell wechselbar ist – ohne Risiko für den Sockel.

Die Lösung, die alle mitnimmt: Kunde, Marke, Zielgruppe.

Wir haben aus dem Problem einen wiederholbaren Prozess gemacht – mit klaren Stationen und einem Ergebnis, das sich in Serie bewährt. Je nach Bedarf sprechen wir hier über Stückzahlen, die stark variieren: mal 200, mal 50 pro Jahr.

  • Form schaffen, damit es exakt wird
    Die lokale Schreinerei stellt eine Form her, die die gebogene Sockelkante präzise abbildet. Diese Form ist die Grundlage für jedes Plexi.
  • Rohling: zuschneiden, dann von Hand biegen
    Die Form geht an den Acrylproduzenten. Dort werden die Schilder im Format 153 × 132 mm geschnitten und anschließend in Handarbeit in die passende Biegung gebracht. Ergebnis: ein Rohling, der sich sauber an den Sockel anschmiegt – ohne Spaltmaß-Drama.
  • Beschriftung in drei Schichten – edel, haltbar, technisch logisch
    Der Rohling geht zum Beschrifter. Dort wird das Plexi in einem Mehrschichtaufbau veredelt:
    • Corporate-Farben spiegelverkehrt gedruckt und von hinten aufgebracht (optisch tief, vorne geschützt)
    • Weiße Folie als Träger für satte, klare Farbwiedergabe
    • Eisenfolie als technische Basis für die magnetische Lösung
  • Befestigung ohne Klebespuren – magnetisch und flexibel
    Der Beschrifter liefert das Schild zusammen mit selbstklebender Magnetfolie an die Schreinerei zurück. Die Magnetfolie wird am Sockel befestigt. Das Plexi haftet daran zuverlässig – und kann jederzeit abgenommen und ersetzt werden: Schneller Wechsel ohne Schäden

So entsteht eine Beschilderung, die nicht nur gut aussieht, sondern die Präsentation im Alltag einfacher macht: stabil, hochwertig, austauschbar.

Ein Ergebnis, das nachwirkt

Die Plexis von Adient sind ein typisches ecco-Projekt, weil es genau dort anfängt, wo Standardlösungen aufhören. Der Kunde braucht etwas, das es so noch nicht gibt: eine Idee ist da, vielleicht auch ein Bild im Kopf – aber die technische Umsetzung fehlt. Genau dann kommen unsere Erfahrung, Kreativität und unser Pragmatismus zusammen. Wir übersetzen Anforderungen in machbare Schritte, denken mit, testen, vereinfachen und bauen aus einem Wunsch eine Lösung, die in Serie funktioniert.

Und wir machen das nicht allein: Wir bringen die richtigen Partner an einen Tisch – Menschen, die genauso Lust haben, etwas Neues zu erfinden, wie wir. Wenn Schreinerei, Acrylproduzent und Beschrifter mitziehen, wird aus einer Vision ein Bauteil, das sitzt. Das Ergebnis gibt uns Recht: Die Plexis wirken hochwertig, passen technisch zum Setup und bleiben im Alltag flexibel – genau so, wie es sein sollte.

Dies ist eines von vielen Projekten, die wir für den Kunden seit 1998 umsetzen dürfen. Also schon seit damals – vor dem Spin-Off – als sie noch Johnson Controls hießen.

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